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Bioland Wabenhonig vom Gut Wilhelmsdorf – ursprünglicher kann Honig kaum sein

Ein besonderer Honiggenuss: Die Bienen bauen die Waben selbst und füllen sie mit reifem Bio-Honig. Ohne weitere Verarbeitung direkt vom Imker geerntet – roh, naturbelassen und unverfälscht. So ursprünglich wie Honig nur sein kann.

Genau deshalb begeistert uns Wabenhonig. Er ist nicht nur ein Lebensmittel, sondern ein echtes Stück Bienenwerk.

Der Honig für unseren Wabenhonig stammt ausschließlich von Flächen rund um Gut Wilhelmsdorf. Entstanden ist er in einer Kooperation zwischen unserem Hofimker Jan und dem Bioland-Imker Michael Popiolek aus dem Holter Wald. Beide arbeiten seit Jahren eng zusammen, tauschen Königinnenlinien aus und unterstützen sich gegenseitig bei der Zucht und Vermehrung ihrer Bienenvölker.

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Wie entsteht unser Wabenhonig?

Im vergangenen Jahr hat Michael einige junge Königinnen in kleineren Kästen überwintert. Für diese Völker wurden kleine Honigräume aufgesetzt, die nahezu perfekt gefüllte Honigwaben von etwa einem Kilogramm Gewicht hervorbringen. Für solche Mengen eine Honigschleuder in Betrieb zu nehmen, ist kaum sinnvoll. Also stellten sich Michael und Jan die Frage: Warum nicht genau das anbieten, was die Bienen geschaffen haben?

Die Antwort lag eigentlich auf der Hand. Immer wieder wurden wir von Kundinnen und Kunden gefragt, ob wir Wabenhonig anbieten können. Gleichzeitig beobachten wir einen Trend, der weit über Honig hinausgeht: Viele Menschen suchen bewusst nach möglichst wenig verarbeiteten Lebensmitteln direkt vom Erzeuger. Sie möchten wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen, wie sie hergestellt werden und möglichst nah an der ursprünglichen Form bleiben.

Genau das ist Wabenhonig.

Während gewöhnlicher Honig geschleudert, gesiebt und abgefüllt wird, bleibt beim Wabenhonig alles so, wie die Bienen es geschaffen haben. Die Wabe wird entnommen, zugeschnitten und verpackt. Mehr passiert nicht.

Wie isst man Wabenhonig?

Die ursprünglichste Variante ist gleichzeitig die einfachste: Man bricht ein Stück aus der Wabe heraus und kaut darauf. Früher galt Wabenhonig deshalb als das natürliche Kaugummi. Der Honig löst sich nach und nach im Mund, während das Wachs zurückbleibt. Manche schlucken das Wachs mit, andere kauen es aus und spucken es anschließend aus.

Wer den Honig lieber klassisch aufs Brot streichen möchte, kann die Wabe auch auf einen Teller oder in eine Schale legen. Mit einem Messer wird die feine Wachsschicht entfernt, mit der die Bienen die einzelnen Zellen verschlossen haben. Anschließend beginnt der Honig langsam aus der Wabe zu fließen und kann wie gewohnt verwendet werden.

Die Waben lassen sich außerdem gut portionieren. Das Holzrähmchen enthält Drähte zur Stabilisierung der Wabe. Entlang dieser Drähte kann man die Wabe einfach mit einem Messer in kleinere Stücke schneiden und portionsweise genießen.

Eines sollte man allerdings wissen: Wabenhonig ist nichts für Menschen, die alles gerne absolut sauber und ordentlich haben. Ein bisschen klebrige Finger gehören dazu. Aber genau das macht den Reiz aus. Wabenhonig ist kein perfektioniertes Produkt, sondern ein echtes Stück Natur. Und für alle, die lieber beim Bewährten bleiben möchten, haben wir natürlich weiterhin unseren klassischen Honig im Glas.

KI generiert: Zwei saftige Honigwaben, aus denen goldener Honig fließt.