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KI generiert: Landwirtschaftlicher Betrieb bei Sonnenuntergang mit Misthaufen und Traktor im Vordergrund.

Eine Ära geht zu Ende - vorerst!

Mitte Dezember hörten wir es zum letzten Mal: das ruhige, monotone Summen unseres Biogasmotors. Und seit Mitte Februar sind Tatsachen geschaffen, der Motor ist weg und die Biogasanlage im Rückbau. Für viele auf dem Hof ein trauriger Moment in unserer Hofgeschichte.

27 Jahre lang wurde auf dem Gut Wilhelmsdorf eine Biogasanlage betrieben, welche überwiegend aus dem hofeigenen Mist und der Gülle Strom und Wärme erzeugte und damit unsere Hofmolkerei sowie einige umliegende Bewohner:innen mit Nahwärme versorgte. Diese Nahwärme vermissen wir bei den aktuellen Preisprognosen für Gas ganz besonders. Pro Jahr wurden zusätzlich 1 Mio. kWh Strom erzeugt – also für ca. 400 Haushalte. 

Und noch einen weiteren Vorteil der Biogasanlage vermissen die Bewohner:innen unseres schönen Örtchens Eckardtsheim schon jetzt: Beim Gärprozess in der Biogasanlage wird der Schwefel aus Gülle und Mist entfernt, sodass das Endprodukt, der Gärrest, nicht mehr so stinkt. Gärreste sind ein wertvoller Dünger in der Landwirtschaft und wenn der Gärprozess aus der Biogasanlage wegfällt, findet der Prozess auf dem Feld statt - und das stinkt.

Um das unseren Nachbar:innen zu ersparen, geht unser Mist zukünftig zu einer Ökogasanlage in Bad Salzuflen und wir bekommen den Gärrest als Dünger zurück. Es stinkt also weiterhin nicht – oder zumindest nicht so doll 😊 Und: Aus unserem Mist wird auch weiterhin Strom erzeugt. Allerdings woanders und nicht mehr hier auf dem Hof.

KI generiert: Ein Mann in Arbeitskleidung steht neben einer großen Maschine mit Rohren und Ventilen in einem technischen Raum.
KI generiert: Zwei große Biogastanks mit Schildern und Umgebung, darunter Baugerüst und Rohrleitungen. Text: "BIOGAS".

Warum haben wir aufgehört?

Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen und die Gründe waren vielschichtig. Eigentlich machen wir gerade auch nur eine Pause und haben nicht aufgehört, sondern wollen weiter machen.

Ende 2025 ist unsere Anlage aus der EEG-Vergütung gefallen und ohne Anschlussförderung ist eine kostendeckende Stromerzeugung und der wirtschaftliche Weiterbetrieb durch die Verbrennung von Biogas nicht möglich. Die Alternativen? Eine neue Biogasanlage planen oder die bestehende Anlage für einen Weiterbetrieb umbauen. Beides große und zeitaufwendige Projekte für die wir neben der Hofübergabe mit Landwirtschaft und Vermarktungsgesellschaft keine Kapazitäten hatten.

Biogas ist Teil unseres Hofkreislaufes

Mitte Februar rollte unser Biogasmotor Richtung Münsterland vom Hof und der Rückbau der Biogasanlage schreitet seitdem voran. Die Anlage fehlt uns sehr. Wir brauchen die Wärme in der Hofmolkerei, wir brauchen den flüssigen Gärrest als Dünger auf dem Feld und die Energiewende in Deutschland braucht Strom, der immer dann erzeugt werden kann, wenn er gebraucht wird - Stichwort Dunkelflaute. Deshalb bleiben wir dran am Thema Biogas, damit es auch in Zukunft wieder Strom und Wärme aus unserem Mist gibt und das Methan aus dem Mist unserer Kühe dahin kommt, wo es hingehört: In die Biogasanlage.

Wann, wo und wie genau muss sorgfältig geplant und vorbereitet werden und braucht Zeit. Wir halten euch auf dem Laufenden! 

Eure Wilhelmsdorfer Biobäuer:innen

KI generiert: Ein grüner Container auf einem Anhänger, parkend auf einer Straße, mit Warnhinweisen an der Tür.
KI generiert: Ein Mann bedient ein großes Steuergerät in einer industriellen Umgebung.

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