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2025 war ein hervorragendes Kartoffeljahr: Es gibt so viele Kartoffeln wie lange nicht mehr. Wir haben noch einige Kartoffeln auf Lager und bieten euch diese nun zum Vorzugspreis an! Die Wetterbedingungen waren dieses Jahr für den Anbau von Kartoffeln nahezu ideal - dank guter Pflege unserer Äcker und der passenden Witterung haben wir viele leckere, schöne Knollen ernten können.
Warum sehen die Erntejahre so unterschiedlich aus? Ein Blick zurück erklärt, warum die Kartoffelernte dieses Jahr vielerorts so gut ausgefallen ist wie bei uns.
Das Jahr 2024 war für den Kartoffelanbau alles andere als einfach. Viel Feuchtigkeit und ein hoher Krankheitsdruck durch Pilzerkrankungen sorgten vielerorts für geringe Erntemengen. Entsprechend knapp war das Angebot.
Dann kam 2025 – mit viel Sonne, etwas Trockenheit, aber insgesamt nahezu idealen Bedingungen für die Kartoffel. Das Ergebnis waren überraschend gute Ernten – nicht nur bei uns auf Gut Wilhelmsdorf, sondern in ganz Europa. Die Knollen waren groß und gesund. Für Bioland-Betriebe wie uns war es sogar ein Rekordjahr!
Das Problem: Während die Nachfrage nach Kartoffeln insgesamt stabil blieb, ging die Nachfrage nach Bio-Kartoffeln zurück. Kurz gesagt bedeutet das: Es gibt mehr Kartoffeln, als der Markt derzeit aufnehmen kann – besonders im Bio-Segment. Mancherorts landen Bio-Kartoffeln mittlerweile sogar in Biogasanlagen oder werden verfüttert. Das tut weh, zeigt aber, wie übervoll der Markt ist.
Eine naheliegende Frage ist: Warum werden die vielen Kartoffeln nicht einfach zu mehr Pommes, Chips oder Knödeln verarbeitet? Leider ist es nicht so einfach.
Zum einen kann man nicht aus jeder Kartoffel Pommes oder Chips machen. Für diese Produkte gibt es spezielle Sorten mit bestimmten Eigenschaften, die gezielt für die Verarbeitung angebaut werden. Diese Sorten unterscheiden sich deutlich von den Speise- oder Bio-Kartoffeln, die in diesem Jahr in so großen Mengen geerntet wurden. „Einfach umschwenken“ ist also nicht möglich.
Zum anderen arbeiten die Hersteller von Pommes, Chips oder Knödeln mit langfristigen Verträgen. Diese sichern Landwirtinnen und Landwirten stabile Preise und Planungssicherheit. Außerhalb dieser Verträge „mal eben“ mehr zu kaufen oder mehr zu produzieren, ist kaum möglich. Auch wir haben geprüft, was wir ab Hof selbst aus unseren Kartoffeln herstellen können. Fakt ist: Das ist einfach zu aufwendig. Wir setzen lieber darauf, den Kaufanreiz über den Preis in der Direktvermarktung zu stärken und mehr Kartoffeln unverarbeitet und direkt zu verkaufen.
Ganz einfach: Ihr bekommt unsere Bio‑Kartoffeln so günstig wie noch nie. Solange die Qualität stimmt, gibt es den 12,5‑kg‑Sack für 12 Euro.
Auch unsere 2kg-Beutel gibt es jetzt günstiger.
Was wir nicht mehr verkaufen können, landet nicht im Müll – sondern bei unseren Kühen. Die überschüssigen Kartoffeln werden gehäckselt, mit einsiliert und dienen als wertvolle Energiequelle für unsere Tiere. Aus ihrer Milch entsteht unsere Bio‑Frischmilch und unser unverwechselbarer stichfester Naturjoghurt.
Vorher gilt für uns aber: Wir möchten so viele Kartoffeln wie möglich aus unserer Ernte an den Mann oder an die Frau bringen. Daher gibt es unsere Kartoffeln jetzt in der Biokiste und im Hofladen günstiger für euch.