Pastinaken

Eigentlich sind Pastinaken alte Bekannte, die noch im 18. Jahrhundert buchstäblich in aller Munde waren. Mit der Entdeckung der Kartoffel verlor die Pastinake hierzulande allerdings ihre Bedeutung. Sehr schade, denn das wunderbar altmodische Gemüse hat wirklich viele Vorzüge zu bieten!

In ihrer Wildform ist die Pastinake in ganz Europa bis hin nach Eurasien seit vielen Jahrhunderten bekannt. Sie gehört zu den typischen Herbst- und Wintergemüsen; man bekommt sie ab Oktober bis Mitte März.

Wie Möhren oder Steckrüben zählen Pastinaken zum Wurzelgemüse. Die nährstoffreichen Speicherwurzeln wachsen unter der Erde und sind der Teil, der bei uns im Handel erhältlich ist. Die Form von Pastinaken ist kegelförmig und läuft sehr spitz zu. Je dicker Pastinaken sind, desto weicher ist ihr Fruchtfleisch. Doch auch die Blätter, Triebspitzen, Blüten und Samen der Pastinake sind zum Verzehr geeignet. Die Blätter und Triebspitzen können ähnlich wie Petersilie zum Würzen, z. B. von Quark, eingesetzt werden. Die Blüten eignen sich zur Dekoration und zum Verzehr. Und sogar die Samen lassen sich als kümmelartiges Gewürz verwenden.

Pastinaken schmecken leicht süßlich, würzig und angenehm nussig. Küchenprofis wie Hobbyköche schätzen an Pastinaken nicht zuletzt, dass sie ungemein vielseitig zuzubereiten sind. Grundsätzlich lässt sich mit den leckeren Wurzeln alles anstellen, was auch mit Kartoffeln und Möhren machbar ist: Püree, Suppe, Auflauf, Gratin, Eintopf und sogar „Pommes“. Dabei passt die Pastinake sowohl zur herzhaften Hausmannskost als auch in die feine Küche. Übrigens lassen sich Pastinaken auch prima mit Kartoffeln und Möhren kombinieren.

Herzliche Grüße,

bleiben Sie gesund und guter Laune.

Ihr Team von Gut Wilhelmsdorf

 

 

Zum Wilhelmsdorfer Gärtchen

Aktuelle Angebote

Unsere Rezeptvorschläge in dieser Woche

Hier präsentieren wir Ihnen unsere wöchentlich wechselnden Rezeptvorschläge. Die Rezepte werden auf die aktuellen Angebote im Onlineshop abgestimmt. Alle Zutaten finden sich bei uns im Shop. Viele der leckeren Rezepte finden Sie außerdem als direkt zusammengestellte Kochkiste – so sparen Sie sich das zusammenstellen der Zutaten.

Pastinakenküchlein

 

Zutaten

  • 2 Brötchen, altbackene
  • 500 g Pastinaken
  • 1 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Currypulver, mildes
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 4 Eier
  • n. B. Semmelbrösel
  • 3 EL Butterschmalz zum Ausbacken
  • 150 ml Wasser, lauwarm

 

Zubereitung

Die Brötchen würfeln und mit 150 ml lauwarmem Wasser begießen. Pastinaken putzen, waschen, schälen und grob raspeln. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden.

In einer Pfanne 1 EL Butterschmalz erhitzen. Pastinakenraspel und Zwiebelwürfel darin anbraten, dann in eine Schüssel geben und abkühlen lassen. Das Gemüse mit Salz, Pfeffer und Currypulver würzen. Die Brötchenwürfel ausdrücken und zusammen mit den Eiern in die Schüssel geben. Die Zutaten in der Schüssel vermengen. So viel Semmelbrösel zugeben, dass ein geschmeidiger Teig entsteht. Schnittlauch hinzufügen und den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dann mit angefeuchteten Händen zu kleinen, flachen Küchlein formen.

In der Pfanne die restlichen 2 EL Butterschmalz erhitzen. Die Küchlein portionsweise hineingeben und auf beiden Seiten in etwa 10 Minuten knusprig braten.

Dazu schmeckt ein herzhafter Dip mit Wilhelmsdorfer Joghurt.

 

Pastinaken-Kartoffelpfanne

 

Zutaten

  • 400 g Pastinaken
  • 300 g Wilhelmsdorfer Kartoffeln
  • 1 – 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • etwas Zitronenschale
  • 125 ml Wasser
  • 1 TL Honig
  • 1 TL Balsam-Essig
  • ½ Bund Schnittlauch (oder TK-Ware)

 

Zubereitung

Kartoffeln in Salzwasser ca. 15 Minuten garen, ausdämpfen, pellen und vierteln. Pastinaken putzen, längs halbieren und würfeln.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Pastinaken zugeben und unter Wenden rundum anbraten. Wasser angießen und mit geschlossenem Deckel ca. 7-10 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Kartoffeln zugeben und das Gemüse ca. 5 Minuten rundum goldbraun anbraten, ev. etwas Öl nachgießen.

Mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gemüse mit dem Honig glasieren und mit dem Balsam-Essig ablöschen. Vor dem Servieren mit Zitronenschale und Schnittlauch bestreuen.

Winterliches Ofengemüse mit Joghurt-Dip

 

Zutaten

  • 300 g Pastinaken
  • 300 g Möhren
  • 300 g Fenchel
  • 1 Kohlrabi
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • Rosmarin (nach Belieben)
  • 3 EL Sesampaste (Tahin)
  • 5 EL Wilhelmsdorfer Joghurt
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  •  Salz

 

Zubereitung

Den Ofen auf 190°C vorheizen. Möhren und Pastinaken schälen, längs vierteln und quer in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Kohlrabi schälen und in mundgerechte Würfel schneiden. Fenchel putzen, achteln, den Strunk herausschneiden und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.

Das Gemüse mit dem Rosmarin in eine feuerfeste, gefettete Form geben, Gemüsebrühe angießen und mit Alufolie bedeckt in den Ofen schieben. Das Olivenöl mit dem Honig verrühren, nach ca. 30 Min. Backzeit über das Gemüse gießen. Offen für weitere 20 Min. fertigbacken, bis das Gemüse leicht gebräunt ist.

Für den Dip Tahin und Joghurt glattrühren und mit Salz und Zitronensaft abschmecken.

 

 

Zur Rezeptsammlung